Sonntag, 8. März 2009

Wunder - Baby

Vor ein paar Tagen kam Joyce, die uns als im Haus hilft, mit ihrer Tochter Helen zu uns. Sie ist
schwanger (oder war), wusste aber net so genau wie weit. Wir dachten
so ca 7 1/2 Monate. Seit 3Uhr morgens hatte sie Wehen.

Wir dachten, dass es vll wilde Wehen seien, da sie nur sehr kurz
waren. Und selbst wenn nicht dauert es beim ersten Kind lange und wir
wollten es ihr nicht antun, in den Krankenhäusern hier rumzuhängen. Also
beschlossen wir, sie noch bissl hierzubehalten und zu sehen wie es
wird. Kathy und ich blieben bei ihr.
Ich hatte zwei Tage zuvor ein Stetoskop geschenkt bekommen. (war natürlich total stolz darauf gewesen, hätte aber nie gedacht, dass ich es gleich benutzen werde!)
Alles war ok, die Herztöne des Babys stark.

Das ganze entwickelte sich jedoch zu richtigen, starken und regelmäßigen Wehen. Das Baby, das flaschrum gelegen hatte, drehte sich.
Noch immer dachten wir, dass das bestimmt noch eine Weile dauern wird (erstes Kind!)
Wir riefen unsere Nachbarin, die Hebamme ist.

Gemeinsam checkten wir wieder die Herztöne, konnten aber keine mehr finden. Weder
sie noch ich. Da war absolut nichts!

Wir riefen sofort ein Taxi und brachten sie zum besten Kh das wir
kannten. Auch dort fanden sie keine Herztöne. Absolut NICHTS!!!!
Man, was haben wir gebetet!!!

Wir alle dachten, dass dieses Baby tot auf die Welt kommen werde.
Der Arzt und die Schwestern machten besorgte Gesichter und Kathy und ich beteten wie die Weltmeister!

Schlussendlich dann, nach beten, schwitzen und pressen war es endlich da.
Um 11:10Uhr!, ein Junge, 3100g schwer, gesund und topfit!!!

Gott hat echt ein Wunder getan!
Sie waren dann noch für ein paar Tage bei uns. Ist besser als allein daheim und so konnte ich auch noch ein Auge auf die zwei halten.
Es geht ihnen beiden echt gut und der Knirps ist topfit!
Gott sei Lob und Dank!!!!

Mittwoch, 4. März 2009

Moiben



Letzten Samstag waren wir auf einem Evangelisationseinsatz.
Kathy und ich machten das Programm für die Kinder. Moiben ist in der Nähe von Eldoret aber doch ziemlich im Busch. Während der Unruhen war dort sehr viel Gewalt gewesen. Die Menschen (besonders auch die Kinder) haben schlimmes gesehen und erlebt.
Wir sprachen über die Liebe Gottes und dass jeder was ganz besonderes ist, usw.

Es war nicht einfach, da es total windig und staubig war. Manchmal konnte man die Augen kaum offenhalten, weil der Staub nur so rumgewirbelt wurde und unsere Materialien mussten wir ordentlich befestigen.
Auch mit den Mikrofonen und der Technik hatten wir einige Schwierigkeiten, aber davon ließen wir uns nicht entmutigen.
Mit Liedern, Spielen, Geschichten und Handpuppen (Kathy ist Bauchrednerin was die Kids natürlich total begeistert)versuchten wir ihnen Gottes Liebe und Pläne für
jeden einzelnen nahe zu bringen.
Es war total super und wir beten, dass es in den Herzen der Kinder und auch der Erwachsenen wächst und Frucht bringt.

Gott kann auch da wirklich großes tun!!!Und darauf vertrauen und dafür beten wir!!!