Donnerstag, 28. Mai 2009

Abschied

Hiermit melde ich mich das letzte mal aus Kenya.
Die letzten Tage waren sehr stressig gewesen, da so viel noch organisiert werden musste und jeder nochmal „kurz“ tschüss sagen wollte.
So ziemlich jede Minute war ausgeplant. Unwichtige Dinge wie packen z. B., mussten dann eben nachts geschehen 
Tja und morgen früh um 7 geht’s los nach Nairobi! Dort hab ich die Möglichkeit, mit Waneda nochmal den Tag zu verbringen, bevor sie abends dann in die USA fliegt. Das freut mich wirklich!!!
Samstag geht’s dann auch für mich los nach Dubai und Sonntag dann weiter nach Frankfurt!!
Bitte betet, dass alles klappt und ich mit meinem Gepäck durchkomm (ist viel zu schwer, hehe)
See you soon!!!





Donnerstag, 21. Mai 2009

Childrens Ministry in Kapsoya

Endlich lass ich auch mal wieder etwas von mir hören!!!
Letzte Woche hatten wir von Donnerstag bis Sonntag eine riesen Evangelisation in Kapsoya (ein Stadtteil Eldorets) mit GFI.
Kathy und ich waren für das Kinderprogramm zuständig.

Es war einfach genial!
Wir konnten hunderten von Kindern näher bringen, was es heißt, Gott zu vertrauen und ihm zu folgen!
Viele der Kinder entschieden sich ernsthaft, einen Start mit Gott zu wagen und waren total begeistert.
Natürlich hatten wir auch einen riesen Spaß!
Neben den Geschichten, die wir sehr lebhaft und anschaulich erzählen konnten, machten wir Spiele, lernten Lieder und brachten vor allem unsere Freunde Timmy (die Schildkröte), Sebastian (der Vogel), Bible-man und viele andere mit.
Die Kids lieben diese Handpuppen!!!hihi
Es war genial!
Auch nach dem Kinderprogramm ging es weiter mit interviews und Predigt mehr für die Erwachsenen!
Was Gott an diesen abenden getan hat, ist einfach unglaublich! So viele Menschen wurden angesprochen, entschieden sich für Gott und durften Heilung von tiefen Wunden erleben!

Ich bin Gott einfach so dankbar!

Tja und nun heißt es für mich schon bald Abschied nehmen :-(
Werd mich aber nochmal melden bevor ich geh!

Donnerstag, 23. April 2009

10 Tage im Dreck...äh in der Wildnis =o)

Jambo an alle Interessierten!
Diesmal schreib ich,die Effi!Also ni wundern wenn sich der Schreibstil etwas geändert hat!Seit drei Tagen sind wir wieder einigermaßen sauber und zivilisiert... ich glaub ein paar von euch wussten von unserem Abenteuerausflug nach Jera.
Das ist ein winziger Ort in der Nähe der Ugandagrenze. Dr. Kathy hat hier ein Haus mit Grundstück erstanden um ein Ernährungsprogram für Mütter und ihre Kinder zu starten...
Das klingt erst mal sehr einfach und das Aussehen des Hauses mag euch täuschen...aber das wars leider nicht.Am ersten Abend nach drei Stunden Fahrt und zwei Stunden Startschwierigkeiten bauten wir unser Zelt auf und die Küche auf der Veranda...und dann gab es Cabbage-meiner Meinung nach das Beste was es gibt! Zu der Zeit bestand unser Team aus Dr. Kathy, Francis, Jackson, John, Sarah und mir. Außerdem waren Faith, Rose und Emma für unser leibliches Wohl zuständig. Unser Ankunftstag war übrigens Karfreitag. Am Samstag startetn wir erst mal mit Chai und Peanutbutterbrot... um uns seelig und moralisch auf das Innere des Hauses einzustellen. So wirklich waren wir nicht drauf gefasst was uns unter dem Ceelingboard erwartete.Vielleicht vorneweg- das Haus stand ca 10 Jahre leer und wurde von vielen Generatinen Fledermäusen bewohnt...so roch es auch! Und als wir begannen die Zwischendecken zu lösen kam der ganze Dreck runter...tja ich sag euch...wir waren auf einiges gefasst aber das übertraf dann doch alles. Somit fingen unsere Tage an...am Anfang noch mit viel Wasser und Seife, später mussten wir etwas sparsamer sein.
Unsere Nachbarn fanden das sehr interessant und fanden sich regelmäßig ein um zu zuschaun...
Am Dienstag trafen dann die Amis ein. Fünf Mädels und drei Jungs. Um uns zu unterstützen. Am Abend starteten wir dann auch mit Filme zeigen im Center. Das waren immer ca 15 min Fahrt mit dem großen weißen Unimog. Glücklicherweise ein sehr sicheres Auto, wie wir bald erfahren sollten. An diesem Abend ging noch halbwegs alles glatt und wir konnten den Jesusfilm auf englisch zeigen. Mit Übersetzer für den Stamm der Luo hier.
Die nächsten zwei Abende zeigten uns was es bedeutet den Glauben nicht zu verlieren...daheim funktionierten immer alle Maschienen-doch so bald wir auf dem Center waren ging entweder der Generator nicht,oder der Beamer,oder der Sound,oder es fiel der komplette Strom aus.Teilweise war das gefährlich da die Leute dort sehr schnell mit Steine werfen dabei waren...Dr.Kathy unterhielt während dieser Zeit die Kinder mit Bauchreden und die Erwachsenen mit Predigten.Aber die Menschen waren vorrangig erst mal der Filme wegen da.Freitag klappte es dann endlich.
Am Samstag Abend gab es eine kleine Abschiedsfeier mit gerösteten Erdnüssen und MARSHMELLOWS(für die hatte Sarah die ganze Woche gebetet)am Lagerfeuer.Da uns das amerikanische Team am Sonntag nach dem Lunch verlassen sollte.
Doch vorher,nach dem Frühstück ging es erst mal noch in die Schule um Kindergottesdienst zu halten.Das war sehr interessant und seeeeeeeehhhhhhhhrrrrrrr laut.Sarah war in der Zeit mit Pastor Cheque und Francis in Busia um noch ein sichereres Schloss zu kaufen...das ist in Afrika auch am Sonntag möglich...Sonntagabend gab es Homekino auf unserem Grundstück-was, GOTT SEI DANK!!!-auch nach mehreren Anläufen möglich war.An diesem Abend waren die meisten Leute da-was uns etwas überraschte da wir doch mitten im Busch waren.
Am Montag packten wir dann auch noch den Rest zusammen und verliesen das Haus punkt 13Uhr.Um uns auf dn Heimweg zu machen...einerseits freuten wir uns sehr auf eine richtig schöne warme Dusche, anderseits vermissten wir jetzt schon den Spaß und unser Team.
Und heute ist Freitag: mein Abreisetag...leider ging die Zeit hier sehr schnell vorbei, aber für mich war sie sehr lehrreich, vorallem im Bezug auf meinen Glauben und mein Vertrauen auf GoTT!Ich durfte in dieser Zeit auch sehr viele Freunde kennenlernen und werde mit schweren Herzen ins Flugzeug steigen.Aber ich freu mich auch drauf wieder nur deutsch reden zu dürfen und euch alles genaustens zu erzählen!
Liebe Grüße auch von Sarah! Wir machen uns jetzt auf den Weg nach Nairobi zum Flughafen...Kwaheri!!!!

Dienstag, 7. April 2009

Die Effi is daaaaa!!!



Ja die Effi ist gut hier angekommen. Wir hatten auch schon ordentlich action, weshalb wir uns erst jetzt melden können!
Schon in den ersten Tagen hat die arme Effi so richtiges Africa erlebt :-)
Tja, nix da mit dicken autos und Kenyatouristenleben!!!!

Vom ertsen Tag an hat sie das verrückte Nairobi-Verkehrs-chaos, öffentliche Verkehrsmittel (Matatu, Border-Border, Picki-Picki, ...), aber auch die kenyanische Gastfreundschaft und die heiße Afrikasonne erlebt (die sie inzwischen rot gefärbt hat)!!
Sie konnte Africa schon von den unterschiedlichsten Seiten sehen. Vom zweitgrößten Slum Africas, wo wir viel Schlimmes und Trauriges gesehen haben, bis hin zum Massai Mara, der an die Serengeti grenzt, wo wir Gottes herrliche Schöpfung und alle möglichen Tierarten aus nächster Nähe bestaunen durften. Es war einfach gigantisch!
Auch zurück in Eldoret war sofort einiges los gewesen. Phyllis, bei der ich ja täglich helfe, war so krank geworden, dass sie ins Krankenhaus eingelifert werden musste.
Somit entschieden wir, uns dort für 3 Tage einzuquartieren und nach den Mädels und den 9 Babys zu schauen.
Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, waren die zwei Nächte nicht wirklich lang und erholsam, aber so konnte Phyllis sich, ohne sich Sorgen machen zu müssen, wieder etwas erholen.
Ihr geht es inzwischen wieder sehr viel besser, wofür wir alle Gott auch sehr dankbar sind!

Jetzt hat die Lage sich also auch wieder etwas beruhigt aber schon laufen die letzten Vorbereitungen für unseren Arbeitseinsatz in Ciaya.
Kathy fängt dort ja ein Ernährungsprogramm für Kinder an, möchte jungen Frauen nähen
und backen beibringen und solche Dinge.
Das Haus dort ist aber in einem schrecklichen Zustand und da werden wir ab Freitag für 10 Tage ordentlich Hand anlegen!!!:-)

Das war mal wieder das aktuellste von hier! Danke für eure Gebetsunterstützung!!!
Ach ja, FROHE OSTERN AN EUCH ALLE!
(werden dort im Busch keine Möglichkeit haben, ins Internet zu gehen)

Grüße
Effi und Sarah

Sonntag, 8. März 2009

Wunder - Baby

Vor ein paar Tagen kam Joyce, die uns als im Haus hilft, mit ihrer Tochter Helen zu uns. Sie ist
schwanger (oder war), wusste aber net so genau wie weit. Wir dachten
so ca 7 1/2 Monate. Seit 3Uhr morgens hatte sie Wehen.

Wir dachten, dass es vll wilde Wehen seien, da sie nur sehr kurz
waren. Und selbst wenn nicht dauert es beim ersten Kind lange und wir
wollten es ihr nicht antun, in den Krankenhäusern hier rumzuhängen. Also
beschlossen wir, sie noch bissl hierzubehalten und zu sehen wie es
wird. Kathy und ich blieben bei ihr.
Ich hatte zwei Tage zuvor ein Stetoskop geschenkt bekommen. (war natürlich total stolz darauf gewesen, hätte aber nie gedacht, dass ich es gleich benutzen werde!)
Alles war ok, die Herztöne des Babys stark.

Das ganze entwickelte sich jedoch zu richtigen, starken und regelmäßigen Wehen. Das Baby, das flaschrum gelegen hatte, drehte sich.
Noch immer dachten wir, dass das bestimmt noch eine Weile dauern wird (erstes Kind!)
Wir riefen unsere Nachbarin, die Hebamme ist.

Gemeinsam checkten wir wieder die Herztöne, konnten aber keine mehr finden. Weder
sie noch ich. Da war absolut nichts!

Wir riefen sofort ein Taxi und brachten sie zum besten Kh das wir
kannten. Auch dort fanden sie keine Herztöne. Absolut NICHTS!!!!
Man, was haben wir gebetet!!!

Wir alle dachten, dass dieses Baby tot auf die Welt kommen werde.
Der Arzt und die Schwestern machten besorgte Gesichter und Kathy und ich beteten wie die Weltmeister!

Schlussendlich dann, nach beten, schwitzen und pressen war es endlich da.
Um 11:10Uhr!, ein Junge, 3100g schwer, gesund und topfit!!!

Gott hat echt ein Wunder getan!
Sie waren dann noch für ein paar Tage bei uns. Ist besser als allein daheim und so konnte ich auch noch ein Auge auf die zwei halten.
Es geht ihnen beiden echt gut und der Knirps ist topfit!
Gott sei Lob und Dank!!!!

Mittwoch, 4. März 2009

Moiben



Letzten Samstag waren wir auf einem Evangelisationseinsatz.
Kathy und ich machten das Programm für die Kinder. Moiben ist in der Nähe von Eldoret aber doch ziemlich im Busch. Während der Unruhen war dort sehr viel Gewalt gewesen. Die Menschen (besonders auch die Kinder) haben schlimmes gesehen und erlebt.
Wir sprachen über die Liebe Gottes und dass jeder was ganz besonderes ist, usw.

Es war nicht einfach, da es total windig und staubig war. Manchmal konnte man die Augen kaum offenhalten, weil der Staub nur so rumgewirbelt wurde und unsere Materialien mussten wir ordentlich befestigen.
Auch mit den Mikrofonen und der Technik hatten wir einige Schwierigkeiten, aber davon ließen wir uns nicht entmutigen.
Mit Liedern, Spielen, Geschichten und Handpuppen (Kathy ist Bauchrednerin was die Kids natürlich total begeistert)versuchten wir ihnen Gottes Liebe und Pläne für
jeden einzelnen nahe zu bringen.
Es war total super und wir beten, dass es in den Herzen der Kinder und auch der Erwachsenen wächst und Frucht bringt.

Gott kann auch da wirklich großes tun!!!Und darauf vertrauen und dafür beten wir!!!

Mittwoch, 25. Februar 2009

Enock

Jetzt muss ich euch mal noch von unserem Enock erzählen.

Vor fast drei Wochen war ich im Krankenhaus, um die Arbeit einer Amerikanerin anzuschauen. Es nennt sich Sally Test und es geht darum, Kinder im Krankenhaus auf Untersuchungen oder Spritzen vorzubereiten, mit ihnen zu spielen oder die Babys ohne Familie zu versorgen.

Sie haben einen extra Raum im Krankenhaus, in den sie die Kinder tagsüber von 9 bis 16Uhr holen. Es ist wirklich total schön, mit vielen Spielsachen und einer gemütlichen Atmosphäre, das krasse Gegenteil der Krankenstationen, die für deutsche Verhältnisse einfach nur furchtbar sind!

Das größte Problem dort sind die Babys ohne Familie. Die meisten wurden von der Polizei auf dem Müll gefunden, oder die Mutter ist nach der Geburt einfach verschwunden. In Afrika ist es aber so, dass sich die Mütter oder die Familie um die Kranken kümmern. Wenn man das nicht hat, ist man echt verloren.
Daher kommt es oft vor, dass diese Babys von 16Uhr nachmittags bis zum nächsten Morgen um 9 weder gewickelt noch gefüttert werden. (mit viel Glück ist manchmal eine andere Mutter dazu bereit, es ab und zu zu füttern)

Eines dieser Babys ist Enock. Er war zu früh geboren, schon 2 Monate alt aber nur 2000g schwer. Als ich mit einer Freundin hinkam und ihn sah, wurde mir sofort klar, dass er nicht mehr lange leben würde. Er war inzwischen so schwach und dehydriert, dass er weder die Augen öffnete, noch sich irgendwie bewegte.

Meine Freundin, Phyllis, die Waisenbabys bei sich aufnimmt und schon 9 Babys hat, beschloss, dass sie ihn zu sich nehmen möchte. Da das aber wegen rechtlichen Dingen eine Weile dauert, beschloss ich, dafür zu sorgen, dass Enock solange überlebt.
Also ging ich jeden Tag früh morgens und abends ins Krankenhaus, um ihn zu versorgen. Manchmal hatte ich echt angst, dass ich ihn tot auffinden werde wenn ich am Morgen komm, denn er bekam auch noch Fieber und es ging ihm wirklich schlecht.
Mit genug Flüssigkeit und regelmäßigerem Trinken, ging es ihm jedoch langsam wieder besser.

Letzten Freitag dann, konnte Phyllis ihn endlich zu sich nehmen. Das war ein wirkliches Wunder, da es mit dem Gericht viele Probleme gab und als wir dort waren, sie nochmal alles verschieben wollten. Aber Gott hat wirklich gewirkt und die Herzen der Verantwortlichen bewegt.

Jetzt ist Enock schon ½ Woche bei Phyllis und hat sich schon prächtig erholt!

Lob und Dank sei unserem Herrn!!!

Danke für all eure Gebete!


Es sind noch viel mehr Babys dort, denen es wegen der Situation dort echt schlecht geht. Also betet weiter, dass sie ein gutes Zuhause bekommen! 

Dienstag, 10. Februar 2009

Viele Veränderungen


Es hat sich viel verändert in den letzten Wochen. Ich hab in der Zeit in Eldoret sehr viel gebetet und mir wurde bewusst, dass Gott mir noch so viel mehr zeigen möchte. Hier in Eldoret haben sich sehr viele Türen für mich aufgetan um einen noch größeren Einblick in verschiedene missionarische Arbeiten und auch in das Gesundheitssystem von Kenya zu bekommen.

Letzte Woche war ich nochmal in Kapkuikui um Abschied zu nehmen. Es war sehr hart für mich, besonders wegen den Kindern, die ich so sehr ins Herz geschlossen habe. Aber ich weiß einfach, dass es Gottes Wille ist. Und den möchte ich tun.

In nächster Zeit werde ich jetzt also in Eldoret und Umgebung sein.

Ich bin total gespannt, was Gott mir alles zeigen wird. Noch ist nicht alles genau geplant, aber ich bin mir sicher, dass ich euch bald wieder sehr viel Neues erzählen kann.

Dienstag, 27. Januar 2009

Eldoret

Hallooooo

Ja, ich bin in Eldoret seit einer Woche. Nach 3 Wochen starkem Antibiotika wegen Brucellosis, war ich doch sehr geschwächt. Es schien wieder bergauf zu gehen, doch dann begann wieder Übelkeit Kopfschmerzen usw.
Als ich dann vor einer Woche nicht mehr essen konnte und zu guter Letzt auch noch Atemprobleme bekam, wurde mir klar, dass ich dringend zu einem guten Arzt muss. In unsrer Umgebung gibt es das leider nicht. Deshalb entschied ich mich, nach Eldoret zu gehen zu drei amerikanischen Missionarinnen und sehr guten Freundinnen Marcia, Kathy und Waneda.
Letzten Monatg tat ich das auch, besuchte einen sehr guten Arzt hier und war dankbar für die Medis die er mir gab.
Seither geht es mir täglich besser. Stück für Stück krieg ich meine Kraft wieder zurück und meine drei "Mamas" sorgen echt lieb für mich!
Danke für alle Gebete!!

Melde mich wieder
Sarah

Samstag, 17. Januar 2009

Lebenszeichen

Ja, ich lebe noch :-)
Endlich besitze ich wieder einen FUNKTIONIERENDEN Computer, was echt super ist!!!
So kann ich euch wieder auf dem Laufenden halten. Es ist sooo viel geschehen!
Tatsächlich bin ich wieder mal krank. Seit 3 Wochen kämpfe ich mich mit Brucellosis rum. Es geht schon etwas besser, aber noch nicht wirklich gut. Bin also sehr froh, wenn ihr weiterbetet!Danke!!!

Weihnachten

Nachträglich wünsch ich euch noch ein gesegnetes neues Jahr und hoffe, dass ihr auch schöne Weihnachten hattet.
Wir hatten hier ja fleißig für Weihnachten geübt und geprobt. Ehrlich gesagt, war ich etwas besorgt gewesen, da nie alle "Schauspieler" da waren. Dadurch hatte ich auch zwei Josephs, da ich nicht wusste, wer von beiden dann wirklich da sein wird.
In den letzten drei Tagen nahmen sie es dann aber doch plötzlich ernst und kamen einigermaßen pünktlich und zuverlässig.
Am 24. zogen wir morgens mit all den Jugendlichen los, um Brote zu verteilen. Dabei sangen wir Weihnachtslieder, sagten warum wir das tun und was Weihnachten für uns bedeutet und beteten mit den Leuten. Es war total schön und mittags kamen wir total erschöpft aber glücklich wieder in der Kirche an. Dann hieß es Mittagessen, technik aufbauen, nochmal proben und dann startete schon bald das Abendprogramm.
Natürlich waren alle total nervös, aber das ganze Musical lief super. Sie machten es wirklich alle super und spielten so echt und realistisch wie noch nie zuvor! Ich konnte mir kaum das Lachen verkneifen! Es war echt herrlich!!!!
Es war wirklich ein schönes Weihnachtsfest, wenn auch etwas seltsam für mich :-) einfach zu warm!!!!




Hihi, Ihr müsst euch unseren Weihnachtsbaum mal anschauen!!! Ein Bananenbaum, der anfangs auch echt schön aussah. Obwohl wir ihn mit viel Wasser versorgt hatten, ließ er aber schon am Weihnachtsabend alle Blätter hängen. Es ist einfach zu heiß hier :-)



Auch Silvester war lustig! Vor allem, weil wir ja schon zwei Stunden vor euch im neuen Jahr waren :-)




Zuwachs

Wir haben kurz vor und dann nochmal kurz nach Weihnachten Zuwachs bekommen. Unsere 3 Ziegen sind jetzt zu fünft.
Ich find diese Zicklein ja echt schnuckelig. Aber da es beide Böcklein sind werden sie wohl nicht allzu lange leben - nur bis sie dick genug sind.
Daran werd ich mich glaub nie gewöhnen.


Es gibt noch einiges mehr zu erzählen, aber das wird in den nächsten Tagen folgen!
So, habt noch ein schönes Wochenende!!!

Grüßle
sarah

Donnerstag, 8. Januar 2009

Kranke Sarah

Die Sarah ist krank. Bitte betet, dass es ihr besser geht und sie wieder ganz gesund wird. Hier noch ein paar Details:

Sarah gings jetzt schon ne ganze Woche immer mieser (ganz extremes Kopfweh, Übelkeit, kraftlos, zunehmend Gliederschmerzen usw.) bis es dann echt besorgniserregend war - sie war dann für eine Blutuntersuchung in Marigat und die haben Brucelliose festgestellt. Das ist eine Krankeit, dies bei uns kaum mehr gibt, da all unserer Milch ultrahocherhitzt ist.
Gut ist, dass sie gleich die richtigen Medikamente bekommen hat. Die muss sie jetzt für mehrere Wochen nehmen.
Bitte betet, dass Gott sie doch wieder ganz gesund macht und keine Organe mitbefallen werden (Hirnhaut, Herz, o. ä.) und alles gut und ganz ausheilt und sie diese Medikation gut verträgt.

Am 13. fliegen Köhlers zurück (waren in Deutschland) und hoffentlich kann man Sarah dann ab dem 18. wieder per E-Mail erreichen. Z.Zt. ist sie nur per sms erreichbar, da sie die Mails nicht mehr übers Handy abrufen kann.