Eigentlich wollte ich euch schon viel früher von meinem Trip nach Eldoret erzählen, aber diese Moskitos haben es mir einfach angetan!
Tatsächlich lag ich schon wieder mit Malaria im Bett.
(Diesmal habe ich sogar die nette Erfahrung gemacht, mit 40°C Fieber durch den Busch zu fahren -> wie gut war das doch in Nakuru gewesen!!!)
Der Witz dabei ist, dass vor einigen Wochen hier sogar Untersuchungen an Moskitos gelaufen sind. Ergebnis: In Kapkuikui gibt es so gut wie keine Moskitos, die Malaria in sich haben!!!
Auch ist es hier so trocken und heiß,
dass man normalerweise nicht daran erkrankt.
Wir haben aber schon beobachtet, dass wenn man in kühlere Gegenden kam (wie z.B. Nakuru oder Eldoret), die Malaria ausgebrochen ist. Hier hat sie noch nie jemand gekriegt, den wir kennen.
Naja, unsere Theorie scheint sich also zu bestätigen.
Ist nur die Frage, was das jetzt für mich heißt :-)
Trotz allem und besonders in den Stunden, in denen es mir so richtig dreckig ging, durfte ich Gott wirklich erleben. Es war faszinierend!
(Dieses Foto habe ich vorhin gemacht, damit ihr seht, dass es mir wieder besser geht :-) )
Aber nun doch noch zu Eldoret.
Letzte Woche fuhren wir für zwei Tage nach Eldoret um verschiedene Dinge zu erledigen. Unter anderem wollten wir versuchen, mein Visum um weitere 3 Monate zu verlängern und einen "Alien-Pass" zu beantragen. (den benötgt man, sobald man länger als 90 Tage im Land ist.)
Die Fahrt dorthin war faszinierend! Dieses Land ist so wunderschön! Zuerst fährt man von uns (1000m Höhe) in die Berge nach Cabernet (2000m), dann auf der anderen Seite wieder runter bis auf 1200m Höhe und schließlich den nächsten Berg wieder hoch nach Eldoret in 2000-und-noch-was m Höhe.
Schon in den kleinen Vororten von Eldoret war es erschreckend, so viele Spuren der Unruhen zu sehen. Überall waren abgebrannte Häuser und Geschäfte und am Straßenrand lagen noch die riesigen Steine der Straßensperren.
Wir konnten schon einiges erledigen und übernachteten dann in dem Haus, in dem Köhlers früher gewohnt hatten, bei zwei amerikanischen Missionarinnen Katie und Mercia. Dort hatten wir eine so gesegnete Zeit und eine superschöne Gemeinschaft!
Am nächsten Tag schließlich, nach Fotos und ´nem Haufen Fingerabdrücken hatte ich schließlich den Pass beantragt und meinen Stempel für weitere 3 Monate im Reisepass (juhuuuu!!) :-)
Dann waren wir bei einer Indischen Familie zum lunch eingeladen (anscheinend dem reichsten Mann in Eldoret!) Das war vll ein Answesen!!!! Man man man, da vergisst man grad, dass man in Afrika ist!
Auf dem Heimweg schließlich erlebten wir etwas tolles!!! Es regnete, dass sich die Straßengraben zu Flüssen entwickelten und da sahen wir das: ---> Bild :-)
Schon als Kind wollte ich immer zum Anfang eines Regenbogens, oder eben zum Ende gehen. Es war so faszinierend! Ein ganz besonderes Geschenk von Gott, für unsere Rückkehr! Wie groß ist doch die Liebe und unseres Herrn!!!
Wir sind dann sogar richtig drunter durch gefahren!
So, das war in Kürze die Reise nach Eldoret.
Euch ein schönes Wochenende!!!
Bis zum nächsten Mal ;-)
Sarah

